KLIMA-MEDIA.de Pressespiegel & Infoblog

Kraft-Wärme-Kopplung stärker fördern und Subventionen für Kohlekraftwerke stoppen

Freitag 4. Mai 2012 von birdfish


Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), ist es höchste Zeit, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem von ihr einberufenen "Kraftwerksgipfel" die Energiewende voranbringen will.
Keine Subventionen für Kohlekraftwerke Subventionen für Kohlekraftwerke müssen gestoppt werden - Foto: Rolf van Melis / Pixelio
"Es wäre jedoch ein deutlicher Rückschritt, wenn dabei eine Lebensversicherung für klimaschädliche Kohlekraftwerke herauskommt", sagte Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND. Stattdessen müsse die Bundesregierung stärker auf den Ausbau der umweltfreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung setzen. Diese sei in Kombination mit Wärmespeichern die ideale Ergänzung für die erneuerbaren Energien. Forderungen aus dem Bundeswirtschaftsministerium und der Kraftwerksbranche nach Subventionen für Kohlekraftwerke müssten klar zurückgewiesen werden. Es wäre ein schwerer Fehler, wenn im Kraftwerkspark fossile Überkapazitäten aufgebaut ...

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Himalaya-Gletscher schmelzen langsamer – Gefahrenpotenzial eher bei Gletscherseen

Freitag 4. Mai 2012 von birdfish


Mehrere hundert Millionen Menschen in Südasien sind in unterschiedlichem Ausmaß von den Süßwasserspeichern der Himalaya-Gletscher abhängig.
Himalaya Himalaya - Foto: Matthias Jäger / Pixelio
Entsprechend wichtig ist es, mögliche Auswirkungen von Klimaänderungen auf die Himalaya-Gletscher frühzeitig zu erkennen. Jetzt zeigen Glaziologen der Universität Zürich und der Technischen Universität Dresden zusammen mit internationalen Forschern, dass die Gletscher im Himalaya weniger schnell abnehmen, als bisher angenommen. Ein großes Gefahrenpotenzial orten die Wissenschaftler dagegen bei Ausbrüchen von Gletscherseen. Seit den Fehlprognosen des Weltklimarates IPCC stehen die Himalaya-Gletscher im Fokus von Öffentlichkeit und Wissenschaft. Die lückenhaften Kenntnisse über die Gletscher der Himalaya-Region verhinderten bisher genaue Aussagen und Prognosen. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Glaziologen Dr. Tobias Bolch, ...

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Umweltverbände protestieren in Berlin gegen Dieselruß-Busse und für saubere Luft

Freitag 4. Mai 2012 von birdfish


Mit einer Aktion vor dem Brandenburger Tor protestierte diese Woche das Bündnis 'Rußfrei fürs Klima' gegen die Einfahrt von Reisebussen ohne Partikelfilter in deutsche Innenstädte.
Stadtverkehr Stadtverkehr - Foto: PeeF / Pixelio
Mit einem Banner, schwarzen Ballons, rußgeschwärzten Gesichtern und der Forderung „Wir wollen durchatmen – Kein Bus ohne Filter!“ machen die Umweltschützer auf die andauernde Belastung durch filterlose Reisebusse in Innenstadtbereichen aufmerksam. „Nur wenn die Städte und Kommunen ihre Umweltzonen richtig umsetzen, können die von der EU vorgegebenen Luftschadstoffgrenzwerte eingehalten werden“, erklärt Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender. „Wer schmutzigen Reisebussen weiterhin Ausnahmegenehmigungen verschafft, riskiert nicht nur die eigene politische Glaubwürdigkeit, sondern schadet auch der Bevölkerung.“ Ein unter Federführung des Bundesumweltministeriums erarbeiteter Leitlinienentwurf sah die Bevorteilung ungefilterter Reisebusse ...

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Nachhaltiger Kunststoff mit CO2 aus Abgasen könnte künftig fossile Rohstoffe ersetzen

Donnerstag 3. Mai 2012 von birdfish


Forscher der Firma Siemens haben mit Partnern in einem Forschungsprojekt eine neue Kunststoff-Rezeptur entwickelt, die überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen und CO2 besteht.
Staubsaugerabdeckung Staubsaugerabdeckung aus nachhaltigem Kunststoff - Foto: Siemens
Sie ist eine Alternative für den Standardkunststoff Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) auf Polystyrol-Basis. Der neue Kunststoff hat eine deutlich bessere Ökobilanz als ABS - bei vergleichbaren physikalischen Eigenschaften. Um die praktische Verwendbarkeit zu zeigen, stellten die Wissenschaftler eine Staubsaugerabdeckung her. Das vom Bundesforschungs-ministerium geförderte Projekt „CO2 als Polymerbaustein" wurde kürzlich nach drei Jahren beendet. Bisher werden Kunststoffe überwiegend aus fossilen Rohstoffen wie Erdgas oder Erdöl hergestellt. Für die Zukunft sagen Experten aber einen kontinuierlichen Zuwachs für Kunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe vorher, um Ökobilanzen zu verbessern und ...

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Europäischer Rechnungshof hält Vorschläge zur EU-Agrarreform für zu bürokratisch

Mittwoch 2. Mai 2012 von birdfish


In einer öffentlichen Stellungnahme hat der Europäische Rechnungshof die Vorschläge der Europäischen Kommission für die Agrarreform der EU ab 2014 kritisiert und Nachbesserungen gefordert.
Landwirtschaft Landwirtschaft - Foto: Dagmar Struß
Der Rechnungshof fürchtet, dass der Verwaltungsaufwand für Landwirte übermäßig hoch werden könnte. Beispielsweise gebe es für die ländliche Entwicklung sechs Regelungsebenen. Das hält der Hof für zu ineffizient, bürokratisch und verwirrend. Zudem würden konkrete Ziele fehlen. Die Wirksamkeit der Agrarreform hängt nach Auffassung des Rechnungshofes entscheidend davon ab, wie klar die Kommission ihre "Durchführungsverordnungen" definiert. Auch wie schnell die Auszahlungsstellen sich auf die neuen Verfahren und Regelen einstellen können, spiele eine entscheidende Rolle. Die EU-Kommission rechnet mit einem Anpassungszeitraum zwischen ein und zwei Jahren. Quelle: DNR

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Weltneuheit: quecksilberfreie Sparlampe von Aachener Wissenschaftlern neu entwickelt

Mittwoch 2. Mai 2012 von birdfish


Ein Wissenschaftskonsortium der FH Aachen hat eine elektrodenlose, quecksilberfreie und damit umweltfreundliche Energiesparlampe entwickelt.
Alte Lampen sind bald Vergangenheit Neue umweltfreundliche Lampen ersetzen alte Glüh- und Energiesparbirnen - Foto: Dagmar Struß
Ab September 2016 dürfen Verbraucher endgültig keine herkömmlichen Glühbirnen mehr kaufen. Sie müssen auf LEDs oder sogenannte Energiesparlampen (Kompaktleuchtstofflampen) ausweichen. Doch die bisherigen Energiesparlampen haben einen großen Nachteil: Sie enthalten Quecksilber und müssen aufgrund ihrer komplizierten Entsorgung als Verlierer internationaler Nachhaltigkeitsbestrebungen gelten. Nun stellte Prof. Dr. Holger Heuermann von der FH Aachen – zusammen mit dem von ihm geleiteten Wissenschaftskonsortium – eine umweltfreundliche Alternative zur herkömmlichen Energiesparlampe vor. „Unsere Energiesparlampe ist elektrodenlos und enthält nur Spuren von Quecksilber, etwa ein Tausendstel der Menge bisheriger ...

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Erbgut-Analyse: Eisbären älter als gedacht – Urahnen lebten bereits vor 600.000 Jahren

Montag 23. April 2012 von birdfish


Eisbären enstanden bereits vor 600.000 Jahren. So eine Studie von Wissenschaftlern des Frankfurter Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) und weiterer internationaler Forschungseinrichtungen
Eisbär 600.000 Jahre Eisbären - Foto: Hansruedi Weyrich / www.weyrichfoto.ch
Das größte landlebende Raubtier der Arktis ist damit evolutionsgeschichtlich gesehen fünfmal älter als bisher angenommen. Die neuen Erkenntnisse zum Alter des Eisbären sind das Ergebnis des bisher ersten umfassenden Vergleichs von Braun- und Eisbären anhand von Erbgut aus dem Zellkern. Beide Arten haben gemeinsame Wurzeln. Wer zur Abstammungsgeschichte des Eisbären forscht, hat es nicht leicht. Der weiße Riese lebt und stirbt auf Meereis; seine Überreste sinken auf den Meeresgrund, wo sie entweder durch Gletscher zermalmt werden oder unauffindbar sind. Statt mit ...

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Bundesumweltminister Röttgen verpasst dem kritischen Umweltbundesamt einen Maulkorb

Montag 23. April 2012 von birdfish


„Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat dem Umweltbundesamt (UBA) einen Maulkorb verpasst.
Emissionen satt: die Energiewende ist noch weit entfernt Emissionen satt: die Energiewende ist noch weit entfernt - Foto: Konstantinos Dafalias / Pixelio
Der kritische UBA-Bericht zur EU-Klimaschutzpolitik darf nicht veröffentlicht werden“, kritisierte Michael Müller, Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands und bis 2009 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium. „Das Motiv ist doch durchsichtig“, so Müller: „Herr Röttgen will den Anschein wahren, er sei der Mann der Energie- und Klimawende. Das duldet keinen Widerspruch, schon gar nicht im Landtagswahlkampf in NRW.“ Müller zufolge habe es schon vor einigen Tagen hausintern Ärger gegeben, weil sich die Pressestelle nicht an die sachlichen Informationen der Fachabteilung zur Energiepolitik gehalten hatte. Derartige ...

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