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CO2-Sequestrierung / CO2-Speicherung / CCS

Unter CO2-Sequestrierung versteht man die Deponierung von Kohlendioxid (CO2), das in Kraftwerken erzeugt wird, die mit fossilen Rohstoffen wie Kohle, Gas oder Öl betrieben werden. Die Sequestrierung ist Teil des CCS-Prozesses (Carbon Dioxide Capture and Storage) zur CO2-armen Nutzung fossiler Rohstoffe bei der Stromerzeugung.

Das Verbrennungsprodukt CO2 soll abgetrennt und danach eingelagert werden, um nicht sofort in die Atmosphäre zu gelangen. Grund für diese Bemühungen ist der Wunsch, beispielsweise Kohlekraftwerke weiter betreiben zu können, was aufgrund des klimaschädigenden CO2-Ausstoßes unerwünscht  ist.

Als Sequestrierung im eigentlichen Sinne bezeichnet man die Einlagerung des CO2. Die Abtrennung im Kraftwerksprozess kann mit unterschiedlichen Verfahren erfolgen, z. B. nach einer Kohlevergasung, Verbrennung in Sauerstoffatmosphäre, oder CO2-Wäsche aus dem Rauchgas. Als mögliche CO2-Speicher gelten zum einen geologische Formationen wie Erdöllagerstätten, Erdgaslagerstätten, salzhaltige Grundwasserleiter (so genannte Aquifere) oder Kohleflöze. Aber auch eine Lagerung in der Tiefsee wird untersucht.

Quelle:  CO2-Sequestrierung / Wikipedia