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Methan – Methangas

Reichhaltige Informationen zum Thema Methan  gibt es in der Wikipedia. Allerdings auch vieles, was im Zusammenhang mit der Klimafrage nicht unbedingt Relevanz besitzt.

Hier zunächst eine Kurzeinführung über Methanvorkommen aus Wikipedia:

Methan kommt vielfältig vor und wird auf der Erde ständig neu gebildet, auch auf vielen anderen Planeten gibt es Methanvorkommen. Auf Meeresböden gibt es festes Methanhydrat, auch als „Methaneis“ bezeichnet. Die weltweiten Methanhydratvorkommen werden auf 500–3000 Gt C geschätzt. Zum Vergleich: Die nachgewiesenen Kohlereserven betragen ca. 900 Gt C. Eine Gewinnung des Methanhydrats könnte zur Lösung des Energieproblemes beitragen, ist jedoch problematisch; ein besonderes Problem besteht zum Beispiel darin, dass bei der Bergung viel Methan in die Atmosphäre gelangen würde und dort als starkes Treibhausgas zu einer weiteren Erwärmung und damit weiterer Freisetzung von Methan beitragen würde. Außerdem ist die Förderung von Methanhydrat (austretendes Methan am Meeresgrund wird durch den hohen Druck und die tiefe Temperatur zu Methanhydrat umgewandelt) nicht ungefährlich. Erste Förderungsversuche sind bereits im Gange. Die Folgen eines Raubbaus sind weitgehend ungeklärt – Forscher befürchten das Abrutschen der Kontinentalabhänge, welche zu großen Teilen aus Methaneis (welches durch die Förderung instabil werden könne) bestehen. Wegen der Klimaerwärmung bzw. der Meerwassererwärmung befürchten einige Forscher das Schmelzen und Verdampfen des Methanhydrat. Dies würde zusätzlich Methan als Treibhausgas in die Atmosphäre bringen und den anthropogenen Treibhauseffekt noch zusätzlich verstärken.

Methan ist Hauptbestandteil des Erdgases (85–98%). Auch das in Steinkohlelagern eingeschlossene Grubengas enthält hauptsächlich Methan.

Mikrobielle Methanbildung in mehreren Stufen.

Weltweit werden schätzungsweise jährlich 500 Millionen Tonnen Methan emittiert, etwa 70 % davon sind auf Aktivitäten der Menschen zurückzuführen. Durch landwirtschaftlichen Anbau und Tierhaltung wird Methan emittiert, 39 % dieser Emissionen gehen auf die Rinderhaltung zurück, 17 % auf den Nassreisanbau.