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Energieversorgung in Deutschland – Geschichte, Statistik und Hintergründe

In welchem Maße sind unsere fossilen Energieträger langfristig verfügbar? Wie kann die Energieeffizienz weiter erhöht werden?

Energie in Deutschland(c) BMWI

Diese und ähnliche Fragen beantwortet die aktualisierte Publikation “Energie in Deutschland” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Sie informiert auf Basis detaillierter Statistiken über Rahmenbedingungen und Entwicklungen auf den Energiemärkten in Deutschland seit der Wiedervereinigung.

Die Broschüre ergänzt die Sammlung der „Energiedaten“, die das BMWi auf seinen Internetseiten bereitstellt. Anders als diese reine Datensammlung zielt sie darauf ab, die vielschichtigen Zusammenhänge und Hintergründe darzustellen und zu erläutern. In zahlreichen Schaubildern wird auf die zugehörigen Tabellen der Energiedaten verwiesen, die laufend aktualisiert werden.

So konnte etwa seit 1990 die gesamtwirtschaftliche Energieintensität im Jahresdurchschnitt um 2% vermindert werden. Um 1.000 Euro Bruttoinlandsprodukt zu erwirtschaften, müssen deshalb heute nur noch 6,2 GJ an Primärenergie eingesetzt werden; 1990 waren es noch 8,7 GJ. Einmalige Effizienzgewinne im Rahmen des Modernisierungsprozesses der ostdeutschen Wirtschaft nach der Wiedervereinigung sowie kontinuierliche Verbesserungen der Produktions- und Verbrauchsprozesse sind nur einige Gründe für diese Entwicklung.

Quelle: BINE Informationsdienst

Die Broschüre “Energie in Deutschland” beim BMWI zum Bestellen oder zum direkten Download.

Stand: April 2009