KLIMA-MEDIA.de Pressespiegel & Infoblog

Luftbelastungen durch Schadstoffe

Europa

Tod aus dem Schlot – Wie Kohlekraftwerke unsere Gesundheit ruinieren

Studie der Universität Stuttgart im Auftrag von Greenpeace zu Todesfällen im Zusammenhang mit Feinstaub aus deutschen Kohlekraftwerken (März 2013)


3.100 Todesfälle durch Deutschlands schädlichste Kohlekraftwerke

Die dreckigsten Kraftwerke stehen in NRW und Brandenburg

Etwa 3.100 vorzeitige Todesfälle in Deutschland und Europa gehen jährlich auf das Konto deutscher Kohlekraftwerke. Die dreckigsten Kraftwerke sind die Braunkohleanlagen Jänschwalde in Brandenburg und Niederaußem in Nordrhein-Westfalen. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Universität Stuttgart im Auftrag von Greenpeace [...]

Komplette Pressemitteilung von Greenpeace vom 03.04.2013


Feinstaub aus Braunkohlekraftwerken: 640 Menschen im Brandenburger Umland sterben jährlich früher durch Schadstoffe

BERLIN im April 2013: An allen sechs Luftmessstationen an Berliner Hauptverkehrsstraßen wird der Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) überschritten.

Wegen des Feinstaubs aus den Braunkohlekraftwerken von Vattenfall in Südbrandenburg und Sachsen sterben laut einer Greenpeace-Studie 640 Menschen pro Jahr zu früh. Die giftigen Schadstoffe werden vom Wind kilometerweit transportiert [...]
Kompletter Artikel bei DER TAGESSPIEGEL vom 03.04.13


“Für Ostravas Kinder ist Atmen lebensgefährlich”

Stadt-Smog schädigt Kinder schon im Mutterleib. Christian Rühmkorf hat in Tschechien Menschen getroffen, die für etwas kämpfen, was woanders umsonst ist: frische Luft. [...]

Sehr schöner und ausführlicher Artikel über die Folgen der Feinstaubbelastung in der ZEIT ONLINE vom 17.02.2013


EU-Kommission will F-Gase verringern

Die EU-Kommission hat im November 2012 einen Verordnungsvorschlag veröffentlicht, der den Ausstoß von fluorierten Treibhausgasen (F-Gase) einschränken soll. Im Vergleich zu einem früher bekannt gewordenen Entwurf ist er laut NGOs jedoch weniger ambitioniert.

[...]

Stand: November 2012


CO2-Emissionen 2011 in Europa leicht gesunken

Im vergangen Jahr sind die CO2-Emissionen der im EU-Emissionshandel (ETS) registrierten Unternehmen um 2,4 Prozent im Vergleich zu 2010 zurückgegangen. Das geht aus aktuellen Daten hervor, die die EU-Kommission am Montag veröffentlichte. Die bisherige Auswertung bezieht lediglich 10.000 der 13.000 ETS-Unternehmen ein, für Mitte Mai wird aber ein abschließender Bericht erwartet.

Die veröffentlichten Zahlen widerlegen die Erwartungen einiger Experten und Analysten, die einen Anstieg der Emissionen um 2,4 Prozent prognostiziert hatten. Vor allem der Energiesektor hat zum Rückgang der CO2-Emissionen beigetragen. Hier sank der Kohlendioxid-Ausstoß um etwas mehr als drei Prozent. Das ist vor allem auf das milde Klima im Vorjahr und den Ausbau der erneuerbaren Energien zurückzuführen.

Stand: April 2012


Vorläufige Auswertung der Luftqualitätswerte 2011 in Deutschland (Umweltbundesamt)

Die Luft in Deutschland war auch 2011 zu stark mit Feinstaub und Stickstoffdioxid belastet. Die Feinstaub-Werte lagen im Mittel über dem Niveau der vorangegangenen vier Jahre. Beim Stickstoffdioxid war die Belastung unverändert hoch. Das ergab eine erste Auswertung des Umweltbundesamtes (UBA) von vorläufigen Messdaten der Länder und des UBA.
UBA-Präsident Flasbarth rief dazu auf, bei der Luftreinhaltung nicht nachzulassen: „In großen Teilen Deutschlands hat die Luft eine gute Qualität. Allerdings müssen wir dort mehr tun, wo die Atemluft der Menschen immer noch mit zu viel Feinstaub und Stickstoffdioxid belastet ist: In den Städten und Ballungsräumen. [...]

Auswertung der Luftqualitätswerte 2011 durch das Umweltbundesamt (PDF)

Stand: Februar 2012


Der Report 2011 der EEA zur Luftqualität in Europa

Smog über Wien
Smog über Wien – Foto: Adolf Riess / Pixelio

Zwar ist die Luftqualität in Europa zwischen 1999 und 2009 besser geworden, aber immer noch gefährden verschiedene Schadstoffe die Gesundheit der europäischen Bevölkerung.
Das ist das Ergebnis der Auswertung 2011 der Luftdaten durch die Europäische Umweltagentur (EEA).
Doch auch wenn insgesamt die Luftqualität besser geworden ist, muss noch mehr getan werden, um die Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung und die negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren.

Hier finden Sie den Report zur europäischen Luftbelastung (engl.)

Stand: November 11


Die Belastung deutscher Luft durch Feinstaub (PM10), Stickstoffdioxid (NO2) und Ozon kann man kostenlos beim Online-Sevice des UBA einsehen.

Die Daten in diesem Geografischen Informationssystem (GIS) erlauben einen schnellen Überblick über die räumliche Verteilung der Luftbelastung in Deutschland und reichen zurück bis ins Jahr 2001. Nutzerinnen und Nutzer können die Luftdaten zudem durch geografische Informationen – wie Städte, Flüsse, Ballungsräume – ergänzen und einzelne Charakteristika – etwa Belastungsschwerpunkte – hervorheben.

Hier finden Sie den Kartendienst zur deutschen Luftbelastung.

Stand: September 09


In dem Info-Papier “Entwicklung der Luftqualität in Deutschland” veröffentlichte das Umweltbundesamt Zahlen, Daten und Fakten zur Luftqualität in Deutschland seit 1995. Erfreulicherweise geht die Belastung der Menschen mit Luftschadstoffen seit Beginn der 90er Jahre deutlich zurück. Seit Anfang 2000 ist jedoch kein eindeutig abnehmender Trend mehr zu erkennen; die Luftqualität schwankt hingegen mehr oder weniger stark von Jahr zu Jahr. Trotz Erfolge in der Luftreinhaltung werden die bereits seit 2005 geltenden Grenzwerte für PM10 und die ab 2010 einzuhaltenden Grenzwerte für NO2 in Deutschland vielerorts überschritten.

Hier finden Sie das Papier “Entwicklung der Luftqualität in Deutschland” (PDF)

Stand: September 09


“Auswertung der Luftbelastungssituation 2009″ (PDF)


Asien

China: Hunderttausende sterben wegen dreckiger Luft

Die Luft in Chinas Metropolen ist oft zum Schneiden. Eine Studie zeigt: Der Smog kostet mehr als eine Million Menschen das Leben, es ist die vierthäufigste Todesursache.

Die Luftverschmutzung in China hat im Jahr 2010 einem Bericht der New York Times zufolge zu rund 1,2 Millionen Todesfällen geführt. Das sei ein Anteil von etwa 40 Prozent weltweit, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Daten einer Studie über Todesursachen weltweit [...]

Kompletter Artikel bei ZEIT online vom 02.04.13


Pekings Luft ist schlecht, Delhis schlechter

Seit Wochen schon liegt dichter Smog über Chinas Hauptstadt. Doch die Luft in Indiens Megastadt Delhi ist noch schmutziger – nur ist das dort gar kein Thema.

Das weltweite Erschrecken über Pekings Smog-Desaster fand in Delhi nicht statt. Im Gegenteil: Erst jetzt begriffen viele, wie schlecht die eigene Luft ist – nämlich viel schlechter als jener in der chinesischen Hauptstadt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO lag der durchschnittliche jährliche Feinstaubgehalt pro Kubikmeter in Peking zuletzt bei 121 Mikrogramm, in Delhi aber bei 198 Mikrogramm, in Kalkutta bei 148 Mikrogramm und in Mumbai bei 132 Mikrogramm.

Schon mehr als 25 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter gelten laut WHO als schädlich, wenn man die verseuchte Luft mehr als 24 Stunden am Stück einatmet. Die kleinen Staubpartikel treten dann über die Lunge ins Blut ein. In Delhi aber wurden seit dem 25. Dezember kaum noch Werte unter 200 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter gemessen. Da gleicht Delhi Peking: Der Smog hält wochenlang an und wird nicht besser. [...]

Hier der komplette Artikel vom 2.2.2013 aus Zeit Online von Georg Blume

Stand: April 2013