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FORKAST – bayerische Klimastrategien

Der Bayerische Forschungsverbund FORKAST lief bis Ende 2012 und wurde im Rahmen des „Klimaprogramms Bayern 2020“ mit 3 Mio. Euro gefördert.

FORKAST

FORKAST untersuchte die Auswirkungen des Klimawandels auf bayerische Ökosysteme. Die Ergebnisse helfen zu beurteilen, wie ökologische Serviceleistungen, z. B. die land- und forstwirtschaftliche Produktion oder die biologische Vielfalt, durch den Klimawandel betroffen sein werden. Hierfür vernetzte der Verbund, der in Bayreuth von Sprecher Prof. Dr. Carl Beierkuhnlein und Koordinatorin Dr. Camilla Wellstein koordiniert und geleitet wird, die Kompetenzen mehrerer bayerischer Universitäten und Forschungseinrichtungen. Die Wissenschaftler vertreten verschiedene Schwerpunkte der Klima- und Ökosystemforschung und sind mit Fachbehörden sowie wissenschaftlich international vernetzt.

Auf den Ergebnissen und Forschungsfragen von FORKAST aufbauend, konnten an FORKAST beteiligte bayerische Forscher erfolgreich europäische Fördermittel einwerben. In diesen neuen Projekten vertiefen sie die entwickelten Forschungsansätze, insbesondere zu den Auswirkungen klimatischer Extreme auf Ökosysteme. Beispielsweise erweitern sie experimentelle Ansätze in der Ökosystemforschung auf die europäische Skala und führen begonnene Versuche zur innerartlichen Vielfalt des Reaktions- und Anpassungspotenzials bei Schlüsselarten fort.

FORKAST in der Bayerische Forschungsallianz (BayFOR)

Siehe auch Artikel: Wie Bayern dem Klimawandel begegnen kann – FORKAST legt Ergebnisse seiner Arbeit vor vom 11.11.12